Aufgaben & Ziele: Lebensqualität und Image verbessern

Das gemeinsame Ziel ist, die zusammenhängenden Stadtteile Billstedt und Horn gezielt aufzuwerten und als Wohnstandort insbesondere für Familien attraktiver zu gestalten. Bisher hat vor allem Billstedt noch immer keinen guten Namen und ist deshalb kein bevorzugter Wohnstandort. Daran konnten auch die zahlreichen städtischen Aktivitäten und Investitionen der Wohnungsunternehmen in den vergangenen Jahren nicht grundsätzlich etwas ändern.

Aufgaben & Ziele: Lebensqualität und Image verbessern

Der Hamburger Senat hat deshalb in der Senatsdrucksache 2005/1368 im Dezember 2005 beschlossen, den Entwicklungsraum Billstedt-Horn in das Programm "Aktive Stadtteilentwicklung" aufzunehmen.

Den Auftakt und den ersten Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Gesamtstrategie für den Hamburger Osten bildete die "Zukunftskonferenz Billstedt-Horn": eine zweitägige Konferenz im Oktober 2006 mit anschließenden Arbeitsgruppen bis zum Frühjahr 2007. Im Prozess der Zukunftskonferenz wurden erste Leitziele und Projektvorschläge formuliert, die in das anschließend zu erarbeitende Entwicklungskonzept einfließen.

Mit dem Entwicklungskonzept wird im Frühjahr 2008 erstmals eine übergreifende Strategie für den gesamten Raum formuliert. Dies ist aus Sicht der Stadt notwendig, weil heute im Entwicklungsraum mehrere Stadterneuerungsgebiete sowie lokal begrenzte Planungen der Stadt nebeneinander existieren. Die übergreifende Strategie soll Zusammenhänge deutlich machen, Akteure zusammenführen und für einzelne Themen sinnvolle Gesamtlösungen aufzeigen. Für den gesamten Raum soll zugleich ein positives Image entwickelt und vermittelt werden.

Die Gesamtstrategie wird in einem Planungsprozess entwickelt, der getragen wird von Vertretern lokaler Einrichtungen und Institutionen, Verantwortlichen aus dem Bezirksamt Hamburg Mitte und örtlichen Politikern und nicht zuletzt von engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Gebiet.