Projekt: Neugestaltung Schiffbeker Moor

Projekt: Neugestaltung Schiffbeker Moor

Zeitraum: 2007–2009
Träger: Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Projektkoordinierung: Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Mit einem fröhlichen Fest wurde Ende Mai 2009 der neu gestaltete Quartierspark Schiffbeker Moor eingeweiht. Viele Anwohnerinnen und Anwohner feierten mit und erfreuten sich an dem Programm mit Fußballturnier, Kanufahrten auf dem Teich, Tanz- und Zaubervorführungen. Die Kinder eroberten begeistert den neuen Spielplatz mit Spielschiff und Rutschenhügel.

In der Vorbereitungs- und Planungsphase im Rahmen der aktiven Stadtteilentwicklung haben sich Anwohner aller Altersgruppen rege beteiligt und ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. Für Kinder zwischen vier und 13 Jahren gab es im Februar 2008 eine zweitägige Beteiligungsveranstaltung – ihre Wünsche wurden bei der Entwurfsplanung für den neuen Spielplatz berücksichtigt. Das Projekt wurde in Verantwortung des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung mit dem Quartiersmanagement Horner Geest gesteuert.

Der Rundweg um den Teich hat einen neuen Belag erhalten – und bietet jetzt der Joggergruppe „Moorläufer“ eine ideale Laufstrecke. Die Sitzbereiche wurden mit neuen Bänken ausgestattet, Wegeverbindungen wurden verbessert, zwei Treffpunkte mit Bouleplatz, Schachfeld, überdachtem Grillplatz und schönen Bepflanzungen angelegt. Am südlichen Teichufer wurden neue Stege gebaut und ein kleiner Strand mit einem Beachvolleyballfeld aufgeschüttet. „Durch die Umbaumaßnahmen hat der Park ein großes Stück Aufenthaltsqualität gewonnen“, sagt Michael Mentz vom Quartiersmanagement Horner Geest. Der neue Quartierspark lädt die Anwohner zum Entspannen und zu aktiver Erholung ein – und sie folgen der Einladung zahlreich.

Finanziert wurde die Umgestaltungsmaßnahme in Höhe von rund 300.000 Euro je zur Hälfte durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte aus dem Programm „Aktive Stadtteilentwicklung“ sowie durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.  

(Stand: Juli 2009)