Projekt: Stadtteilhaus Horn
Zeitraum: Planung bis zur Baureife 2008–2010 / Einweihung geplant für Ende 2012
Eigentümer: Freie und Hansestadt Hamburg
Koordination und Projektentwicklung: Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Träger: diverse Fachbehörden und Vereine sind involviert
Mit dem Stadtteilhaus Horn soll in der Straße Am Gojenboom ein Treffpunkt für alle entstehen. Die Vision: Hierher kommt, wer Rat sucht, sich weiterbilden will, ein gutes Buch ausleihen oder einfach unter netten Menschen sein möchte. Im großen Innenhof herrscht munteres Treiben, und im Café trifft man sich mit Freunden und Kollegen auf einen kleinen Plausch.
In zentraler Lage, am U-Bahnhof Horner Rennbahn, werden auf ca. 2.500 Quadratmetern Nutzfläche künftig stadtteilbezogene Einrichtungen aus den Bereichen Kultur, Soziales und Bildung unter einem Dach vertreten sein – mit dabei sind die Öffentliche Bücherhalle, Volkshochschule, Bezirksamt Hamburg-Mitte, Stadtteilverein Horn, Geschichtswerkstatt Horn, Beschäftigung & Bildung, der AWO-Seniorentreff und der AWO-Landesverband, verikom, Rauhes Haus, Arbeit und Leben e.V. und die Evangelisch – lutherische Kirchengemeinde Horn.
Neben Beratungen und Kursen sowie Fachveranstaltungen sollen Kooperationen untereinander und mit anderen Trägern im Stadtteil gefördert und die Eigeninitiative der Besucherinnen und Besucher unterstützt werden. Bildungsangebote sollen im Stadtteilhaus Horn einen besonderen Stellenwert einnehmen – von Volkshochschulkursen bis zu beruflicher Bildung und Integration.
Ulrike Jakisch vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung und Michael Mentz von Arbeit und Leben konkretisieren gemeinsam mit der Nutzergemeinschaft – u.a. der Stadtteilverein Horn, die Geschichtswerkstatt, das Rauhe Haus, die Bücherhalle sowie der Verein Beschäftigung + Bildung – ihre geplanten Aktivitäten, ihre Ziele und Wünsche für das Stadtteilhaus in regelmäßigen Treffen. „Wir haben ein gemeinsames Verständnis zum Stadtteilhaus entwickelt und damit ein gutes Fundament für die zukünftige gemeinsame Arbeit im Stadtteilhaus Horn gelegt“, sagt Ulrike Jakisch.
Der Entwurf stammt vom Hamburger Büro Knaack & Prell Architekten: Er zeigt ein kubisches Gebäude mit einer Fassade aus rotem Klinker und viel Glas. Der Bau soll drei Etagen und einen Keller umfassen. Alle Räume des Stadtteilhauses sind rund um einen zentralen Innenhof angeordnet, der sich über zwei Etagen erstreckt – wie ein kleiner Marktplatz, auf dem man sich begegnet. „Gemeinsam mit der Nutzergruppe haben wir beraten, was im Stadtteilhaus stattfinden soll und wie das Haus dafür am besten gestaltet werden kann. Deshalb sind eigentlich alle gemeinsam die Architekten gewesen“, sagt Architekt Ronald Knaack.
Das Stadtteilhaus Horn ist eines der Schlüsselprojekte im Entwicklungsraum Billstedt-Horn. Im Frühjahr 2009 wurde es als ‚Modellprojekt’ des Programms Soziale Stadt aufgenommen. Die Bauvoranfrage ist mittlerweile positiv beschieden worden.
(Stand: April 2010)
Weitere Informationen zum Stadtteilhaus Horn finden Sie hier: www.stadtteilhaus-horn.de
