Projekt: Umgestaltung Kirchsteinbeker Marktplatz

Projekt: Umgestaltung Kirchsteinbeker Marktplatz

Projekt: Umgestaltung Kirchsteinbeker Marktplatz
Zeitraum: 2006-2007
Träger: Bürgerinitiative „Zukunft Kirchsteinbek“

„An sonnigen Tagen merkt man erst jetzt, wie viele Kinder hier überhaupt wohnen“, erzählt eine junge Mutter lachend. Zusammen mit vielen Bekannten und Kindern aus der Nachbarschaft ist sie dabei, als am 30. August 2007 der neue Spielbereich eingeweiht wird. Bezirksamtsleiter Markus Schreiber zerschneidet symbolisch das rot-weiße Flatterband und eröffnet die „Spielsaison“ auf dem Kirchsteinbeker Marktplatz. Die Kinder können es kaum erwarten: Sogar im Nieselregen dieses Nachmittags erobern sie im Handumdrehen die bunten Wippen. Auch die Eltern sind zufrieden - endlich gibt es einen zentralen, wohnortnahen Spielplatz.

Noch ein Jahr zuvor hatte der Marktplatz Kirchsteinbek nicht zum Treffen und Spielen eingeladen. Pkw wurden wahllos geparkt, große Lkw wendeten darauf oder hielten zum Be- und Entladen mitten auf der Fläche. Nach der Umgestaltung 2006/2007 zeigt sich der neu gestaltete Marktplatz verkehrsberuhigt und sauber. Was noch fehlte, war ein Kinderspielplatz am Ort.

Die Bürgerinitiative „Zukunft Kirchsteinbek“ setzte sich dafür ein, den umgestalteten Marktplatz um eine attraktive Spielfläche zu ergänzen. So wurden im Sommer 2007 mehrere Wippen und ein Reck installiert, ein Balancierbalken aufgestellt und eine Sandkiste gebaut – die es ohne das Engagement der Bürgerinitiative nicht gäbe. Denn drei ihrer Mitglieder haben eine Pflegepatenschaft übernommen und sich bereit erklärt, die Sandkiste in den kommenden Jahren sauber zu halten.

Die Einrichtung der Spielfläche auf dem Kirchsteinbeker Marktplatz gilt als Starterprojekt innerhalb des Entwicklungskonzeptes Billstedt-Horn, und wurde mit 21.000 € aus Mitteln des Programms „Aktiven Stadtteilentwicklung“ finanziert. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind sich einig: Mit den neuen Kinderspielgeräten ist der umgestaltete Marktplatz ein Gewinn für die Nachbarschaft. Jetzt spielen die Kinder mit ihren Freunden direkt vor der Haustür. Fast könnte es nicht schöner sein, sagen die Eltern – „nur das Café zum Reinsetzen, das fehlt jetzt noch.“